Obermeier Abersberg Wir bewegen die ganze Erde

MIT UNTERNEHMERGEIST, WEITBLICK UND FAMILIENSINN

MIT UNTERNEHMERGEIST, WEITBLICK UND FAMILIENSINN

Was zeichnet eine erfolgreiche Unternehmer-Familie aus? Dass sie zur richtigen Zeit die richtigen Ideen hat und diese auch mit Tatkraft umsetzt. Im Familienunternehmen Josef Obermeier zieht sich diese Strategie seit rund 40 Jahren wie ein roter Faden durch die bewegte Firmengeschichte.

Darin liegt auch der Grund, warum Josef Obermeier ein weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekanntes Transport, Fuhr- und Abbruchunternehmen inklusive Tiefbau, Kanalarbeiten, Entwässerung und seit den 80er Jahren auch eine eigene etwa fünf Hektar große Kiesgrube betreibt. 2021 startete Josef Obermeier dort die Umsetzung des Projektes „Baustoff-Recycling“: „Mit einer eigenen, zertifizierten und güteüberwachten Anlage recyceln wir mineralische Abfälle von Abbrucharbeiten, die später zu einem Großteil beim Bau wieder verwendet werden können“, erklärt der Firmenchef. Ziel sei beim Gebäuderückbau eine Wiederverwertungsquote von 60 bis ca. 80 Prozent.

Parallel dazu führt er mit seinem rund 20-köpfigen Team in Abersberg bei Zolling eine eigene LKW- und PKW-Meisterwerkstatt. Jede Dienstleistung war und ist die überzeugende Antwort auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden in der seit Jahrzehnten wachstumsstarken Flughafenregion.

Moderne Photovoltaikanlagen
Als Beispiel für die konsequente Weiterentwicklung und das unternehmerische Verantwortungsbewusstsein dient die betriebseigene Photovoltaikanlage. Seit 2009 wird durch Sonnenkollektoren auf dem Dach des Firmengebäudes Strom emissionsfrei und klimaneutral gewonnen. Dazu kommt seit 2019 eine Photovoltaikanlage auf der verfüllten Kiesgrube, die sukzessive vergrößert wird und bis 2025 eine Leistung von 3 Megawatt erreichen soll.

Familie mit Geschichte
Seit 1824 lebt die Familie Obermeier auf dem „Niedermoar-Hof“ in Zolling-Abersberg bei Freising. Anfangs bewirtschaftete man dort ausschließlich landwirtschaftliche Flächen. Dass aus dem bäuerlichen Betrieb im Laufe der Jahre ein Fuhr- und Transportunternehmen wurde, hängt eng zusammen mit dem nicht zu übersehenden Nachbarn: Das imposante Anglberger Kraftwerk, das auf einem ehemaligen Grundstück der Familie errichtet wurde. Als 1982 der Bau von Block 5 des Kohlekraftwerks begann, erweiterte Josef Obermeier sen. seinen 1979 gegründeten Betrieb um Sand- und Kiesabbau aus der eigenen Kiesgrube. Das Unternehmen florierte und auch der Flughafen München zählte ab 1985 mit seinen zahlreichen Baumaßnahmen im Erdinger Moos schnell zu den wichtigsten Kunden.

Aber auch der kleine private Bauherr wurde und wird von Josef Obermeier und seinem Team stets mit derselben Wertschätzung, Zuverlässigkeit und Qualität bedient, wie gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. „Das war mir schon immer ein persönliches Anliegen“, erklärt Josef Obermeier. 2018 professionalisierte er für seine beiden Unternehmen auch den Außenauftritt mit einem neuen Logo, ließ authentische Fotos machen und erklärt mit einem Augenzwinkern den Kern seines Geschäfts: „Wir bewegen die ganze Erde.“

Obermeier Abersberg Geschäftsleitung

Christine und Josef Obermeier

Verantwortung für Natur und Umwelt
Josef Obermeier übernimmt mit seinem Unternehmen seit vielen Jahren auch Verantwortung für die Umwelt. „Wir geben der Erde Vieles von dem zurück, was wir dort gewinnen können. Für die Kiesgewinnung genutzte Flächen rekultivieren wir kontinuierlich und nehmen Ausgleichspflanzungen vor – bevorzugt heimische Mischwälder.“ So wurden allein in den Jahren 2020 und 2021 über 15.000 Bäume gepflanzt. Darüber hinaus werden immer wieder neue Habitate für Kleintiere am Rand der Kiesgrube angelegt.

Noch heute befinden sich rund 20 Hektar Wald im Familienbesitz, welche vorrangig als Erholungsfläche dienen, aber auch nachhaltig forstwirtschaftlich genutzt werden. Für den Erhalt aller Funktionen (Erholungs-, Schutz- und Nutzfunktion) und die ökologische Weiterentwicklung in Zeiten des Klimawandels kümmert sich der Zollinger Forstwirt Lukas Wöhrl (www.forst-woehrl.de).